Konzeption

Shambala Land - Logo klein

                         Shambala is a paradise where our own dreams can come true.

 

Kurz- KONZEPTION – Stand 1.04.2015

Lebens-& Inklusions*-Projekt  SHAMBALA LAND

Ökodorf & Campingpark

 

Leben, Urlaub, Erholung, Freizeit, Wellness, Kultur, Bildung & Bewusstseinsmehrung

– für Jung & Alt, mit oder ohne Handicap –

– undogmatisch, solidarisch, international, unkonventionell, autark, ökologisch, lebensfroh –

 

eine unabhängige Gemeinschaft

auf Basis von Selbstversorgung und Einnahmen von Gästen

Strategische Säulen

Die Nummerierung stellt keine Wertung dar

1.  Tourismus

Freizeit, Urlaub, Erholung, Entspannung, Unterhaltung, Sport

 

2.  Inklusion *

Alt & Jung, mit & ohne Behinderung (inkl. Betreuung, Mithilfe & Arbeitsplätze)

 

3.  Ökologie

Nachhaltigkeit, Naturnähe, Permakultur, Umwelt- & Tierschutz

 

4.  Autarkie

Selbstversorgung (Energie, Ernährung, Kleidung, …)

 

5.  Kultur

Musik, Literatur, Kunst, Philosophie, Spiritualität

 

6.  Bildung

Pädagogik  & Aufklärung (Ökologie, Soziologie, Politik, Ernährung, Sprachen, …)

 

7.  Gesundheit

Ernährung, Wellness, Sport

 

8.  Leben / Gemeinschaft

frei, authentisch, angenehm, lebensfroh, gesund, unabhängig, solidarisch, … 

eine starke unabhängige Gemeinschaft ohne Aufgabe der Individualität der Beteiligten

 

*Inklusion  in seiner ursprünglichen Wortbedeutung stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Einschluss“ oder auch „Enthalten-Sein“. Inklusion bezeichnet also einen Zustand der (selbstverständlichen) Zugehörigkeit aller Menschen zur Gesellschaft, verbunden mit der Möglichkeit zur uneingeschränkten Teilhabe in allen Bereichen dieser Gesellschaft ob Schule, Arbeit, Kultur, Freizeit oder Urlaub. Dies gilt für alle, egal welcher Nationalität oder welchen Geschlechts, ob jung oder alt, ob nicht behindert oder behindert.

 

Mit folgenden Haupt-Bestandteilen:

         Ökodorf oder kleinere Gemeinschaft (eigene Unterkünfte, Verwaltungsräume, Gemeinschaftsräume für Küche, Sanitär, Aufenthalt, …)

 

        Campingpark  (Kurz- & Langzeit-Plätze)

 

        Vermietunterkünfte (Wohnwagen, Zelte/Tipis/Jurten, Baum-/Minihäuser)

 

       Restaurant & Bar & Club

 

       Kultur- & Bildungszentrum (Veranstaltungs- & Schulungsräume, Bibliothek , PCs)

 

      Garten/Landwirtschaft (& Gewächshaus – möglichst hohen Grad an Selbstversorgung)

 

      Spiel- & Freizeitplatz

 

       Kinderhort

 

       Verkaufsstelle

 

Gestaltung: naturnah, künstlerisch, poetisch, außergewöhnlich, behindertengerecht

Grundidee: Verwendung von primär mobilen Einrichtungen (kostengünstig, ökologisch, schneller und amtlich leichter realisierbar)

 

Wir suchen:

          Gleichgesinnte

          Land in schöner Natur

          Unterstützung

          Spenden (Geld, Wohnwagen, Anhänger, Werkzeug, Maschinen, u.v.m.)

          Kopf- & Handwerker und andere Tatkräftige

          Gärtner & Landwirte, Heil- & Lehrkräfte, Künstler & Lebenskünstler

          Kooperationspartner

          Mit-Macher (Teil- oder Vollzeit)

 

Wir wünschen uns

          tatkräftige Mitarbeit im Rahmen der eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten

          den Willen zum friedvollen und freundlichen sozialen Mit- & Füreinander

          eine tolerante und undogmatische Einstellung

          ein ausreichendes Maß an Selbständigkeit und Selbstkenntnis

          Durchhaltevermögen und den Willen zum Lernen

          zumindest so viel Kapital (Geld, Nahrung, Wohnwagen, etc.), um ein paar Monate für Nahrung, Unterkunft, Versicherungen, etc. selbst aufkommen zu können

          optimal wäre ein Startkapital von 10.000.- € (bitte melden, wir finden eine Lösung)

 

Ausgangslage, Gründe für strategische und konzeptionelle Ausrichtung

Die Nummerierung stellt keine Wertung dar

1.    Tourismus

 

          Campingurlaub verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen als Fernreisen und Aufenthalte in Hotels.

          Campingurlauber akzeptieren und wünschen eine einfachere Ausstattung des Platzes. Daher ist ein geringerer Kapitalbedarf nötig

          Ideale Möglichkeit nötige Einnahmen zu erzielen, da eine hundertprozentige Selbstversorgung kaum erreichbar sein wird

          Durch Schulung und Inspiration der Gäste ein positiver Impact in die Gesellschaft

          Voluntourismus – Mithilfe von Freiwilligen

 

2.    Inklusion

Für behinderte Menschen ist der Zugang zu Tourismus und zu den in diesem Zusammenhang angebotenen Dienstleistungen ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Teilhabe.

Aufgrund von nach wie vor bestehenden Vorurteilen, mangelnder Infrastruktur oder fehlendem Betreuungspersonals ist es den meisten Menschen mit Handicap jedoch immer noch nicht möglich, einen oft ersehnten, unbeschwerten Urlaub zu genießen.

Wir wollen die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe behinderter und nicht behinderter Menschen ermöglichen. Inklusion soll sowohl in den Beschäftigungsverhältnissen als auch in der Gästestruktur stattfinden.

 

3.    Ökologie

Der Mensch beutet die natürlichen Ressourcen der Erde gnadenlos aus. Immer mehr verdrängt er Tiere und Pflanzen und erobert ihre Lebensräume. Die Folgen sind Artensterben, Umweltkatastrophen, Überfischung, Wasserknappheit, Extremwetter, ….

Wir wollen dagegen nicht nur selbst möglichst naturnah, nachhaltig und umweltfreundlich leben,  sondern auch aktiven Umwelt- und Tierschutz betreiben und möglichst viele Menschen in diesen Themen schulen und zu umweltbewusstem Handeln anregen.

 

4.    Autarkie  !

Die größte Motivation autark zu leben, ist der Wunsch, auf ein selbstbestimmtes Leben, Verantwortung für die Welt um uns herum zu übernehmen und möglichst viele Fesseln unserer Abhängigkeiten abzulegen.

Das Ziel ist Unabhängigkeit, d.h. die Freiheit von großen menschenverachtenden, umweltzerstörenden Konzernen, verbrecherischen Banken, korrupten Regierungen, vom versklavenden Geldsystem, elend bewirkenden und ausbeutenden Steuersystem, …

Bei Selbstversorgung: Orientierung an den Leitlinien des Prinzips von Permakultur, BIO-Anbau,  und der Nachhaltigkeit

 

5.    Kultur

 

besondere Förderung von Off-Kultur, Kleinkunst, Varieté, alternativer Musik-Kultur

 

6.    Bildung

Schulung in den Bereichen Ökologie, Soziologie, Friedensarbeit, Inklusion, Sprachen, …

 

7.    Gesundheit

mit den Schwerpunkten gesunde Ernährung, Yoga, Heilung, …

 

8.    Leben

ohne Terminstress, ohne Arbeitsüberlastung, mit Zeit für das wirklich Wesentliche, in solidarischer Gemeinschaft, ohne aufgezwungene Aufgabe aller individuellen Freiräume

 Wichtige Ziele sind, ein möglichst Kapitalismus-fernes Leben und keine Ausrichtung auf Gewinnmaximierung, sondern auf Nachhaltigkeit.

Wir ermöglichen den Rahmen zu einer freien Entfaltung und dem Leben von Spiritualität.

Optional weitere Tätigkeitsfelder:

          Hilfe beim Aufbau und Beteiligung an anderen ähnlich gelagerten Projekten

          Aufbau eine Netzwerkes

 

Ansätze für kapitalismusarmes Leben

Geld- & Steuersystem-Vermeidung

–     Möglichkeit der Bezahlung durch Mitarbeit oder Tausch von Waren

          Gratis – Dinge/-Dienstleistungen  z.B. Essen und anderes (mit der Bitte um Spenden)

          Selbstversorgung

          Ressourceneinsparung

          Gemeinsames Anschaffen und Nutzen von Gebrauchsgegenständen und Fahrzeugen

          Aufbau/Nutzung von Leihringen, Sharing-Modellen (Fahrzeuge, Maschinen, …)

          Reduce, Reuse, Recycle

          Freiwilligenarbeit

          Tauschhandel (mit regionalen Landwirten, Handwerkern, Gästen, …)

          Kooperationen

          Einführung einer eigenen Platz-Ersatzwährung

(Regiogeld, 10 Shamba = 1 Stunde Arbeit = z.Zt. 10 €)

          Werbefreie Zone, möglichst wenig Logos, Werbung o.ä.

          Solidarische Gemeinschaft z.B. Einrichtung eines Kranken-, Renten-, Unterstützungs-Fonds

Einnahmequellen

          Primär : Geld von Gästen (Touristen) und Unterstützern

          Platzvermietung

          Vermietung von Unterkünften

          Langzeitvermietung von Stellplätzen oder Unterkünften

          Eintritt & Gebühren für Schulungen, Seminare, Workshops, Sprachkurse, Events, Kurse, Animation, Vorführungen, Behinderten- & Kinderbetreuung

          Provision von Partner in den mögliche Zusatzfelder wie Physiotherapeuten, Wellness, Friseur, Tattoo, MTB-Touren-Guides, Werkstatt, Restaurant, Schulungen, Seminare,  ….

          Mieteinnahmen aus Co-Housing-Strategie oder Unter-/Dauervermietung von Unterkünften

          Eventuell Pachteinnahmen durch Verpachtung von Restaurant, Imbiss, etc.

          Imbiss, Restaurant, Bar

          Kiosk/kleiner Supermarkt (Nahrungsmittel, Camping- & Womobedarf- & Equipment, …)

          Veranstaltungen (Kultur, Bildung, Events, Freizeiten, Camps, …)

          Verkauf von eigenen T-Shirts, Taschen, Kunsthandwerk, Lebensmittel, Souvenirs, …

          Spenden, Sponsoring

          Verkauf von Zubehör, Wohnmobilen, Zelten, mobilen Heimen

          Werkstatt & Einbau, Ausbau & Renovierung

          Verleih von Bikes , E-Scooter, Sport- & Freizeitgerät

          Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten (Nischen ! wie z.B. Kräuter) und Weiterverarbeitung und Verpackung (z.B. Öle, Seifen, Creme, etc.

Ausgabenminimierung

          Möglichst umfangreiche Selbstversorgung bei Ernährung, Heizmaterial, etc.

          Möglichst hohes Maß an Eigenleistungen

          Keine teuren Immobilien, sondern günstigere, meist mobile Einheiten

          Steuerersparnisse durch Organisationsform, möglichst geringe Verwendung von Geld

          Eigene Wasserversorgung

          Eigene Energieversorgung

          Wasser & Energie-Einsparungen

          ehrenamtliche, freiwillige Mitarbeit

          Recycling

          Tauschgeschäfte

 

Organisationsform

Organisation in verschiedenen Units, die jeweils eigenständig kalkulieren und evtl. auch als selbständige Form (GmbH, UG, ?) geführt werden.

          Tourist

          Land/Verwaltung (evtl. als Kooperative)

          Gastro

          Agrar/Ernährung

          Bildung

          Event

          Inklusion (bereits als Verein angelegt)

Rechtsformen

1.    Genossenschaft

Eigentümer des Geländes, Träger der Verwaltung und zuständig für Infrastruktur, Marketing, Organisation, … (optional: gemeinnützige GmbH und/oder später eine Stiftung)

2.    Gemeinnütziger Verein Shambala Land e.V.

Gemeinnütziger Verein für Behindertenhilfe, Inklusion, Pädagogik, Spendenakquise, Fördermittel (http://www.shambala-land-ev.de/)

3.    Shambala Land Kultur & Gastro UG (haftungsbeschränkt)

Bietet die Möglichkeit einer gewinnorientierten Trägerschaft  für Gastronomie, Solar-Stromverkauf, Supermarkt, etc. Später optional Umwandlung in GmbH od. gGmbH

4.    Optional –  angegliederte, selbständige Wirtschaftseinheiten

Mit Anteilen an der Genossenschaft, jedoch eigenverwaltet und selbst haftend, zentrales Marketing und falls gewünscht  Buchführung durch Genossenschaft

 

Aufgrund der lokalen gesetzlichen Unterschiede, kann es noch zu einer Änderung kommen.

n  Aufbau eines Solidaritätsfonds für Notfälle,  ärztliche Versorgung und Altersabsicherung

Finanzierung

Eigenkapital

          Eigenes Kapital

          Sowie Einnahmen vorab durch Spenden, Verkauf von T-Shirts, Events, …

Fremdkapital

          Kredite, Minikredite und Mikrokredite von privat

          Stille Gesellschafter  

          Social Banking über GLS Bank  

          Mitgliedsbeiträge des Vereins

          Spenden und Sponsoring, auch über Crowdfunding

          Verkauf von Genossenschaft- Anteilen

          Verkauf von („symbolischen“) Anteilen

          Verkauf von Gutscheinen

          Wichtig: möglichst wenig Fremdkapital und Minimierung durch z.B. Leasing

Möglichkeiten der Unterstützung, Beteiligung und Investition

          freiwillige Mitarbeit (auch gegen Unterkunft und Verpflegung oder Gutscheine)

          aktive und passive Mitgliedschaft im Verein Shambala Land e.V.

          eigene Selbständigkeit im Zusammenhang/auf dem Gelände des Shambala Lands

Spende

          Sachspende

          Geldspende

          objektbezogene Geldspende (z.B. Finanzierung eines Wohnwagens)

Vorteile: ethisch sinnvoll, gegen Spendenquittung bei Spenden an e.V., d.h. steuerlich absetzbar, als Bonus Shambala-Gutscheine (in geringerer Höhe), bei Wohnwagen-Finanzierung zeitweise Gratisnutzung

Sponsoring

          Dauerhafte Unterstützung in Form von Geld oder Promotionsleistungen

Vorteile: ethisch sinnvoll, gegen  Promotion-Dienstleistungen oder Shambala-Gutscheine, gegen Spendenquittung auch bei Verein möglich,

Einlage (Shambala Land)

          Stille Einlage

          Erwerb von Genossenschaftsanteilen

Vorteile: Rendite aus den Erträgen der Genossenschaft (anteilig in Höhe des Anteils)

Sicherheit: keine Gesamthaftung, U.U. Einträge in Grundbuch, Eigentumsvorbehaltsrechte bei gekauften Gütern (z. B. Fahrzeuge, Solaranlage, Maschinen, Wohnwagen, etc.)

Bei Genossenschaftsanteilen einfacher Einstieg und Ausstieg möglich.  (und ohne Gerichtsgebühren)

Wir erhoffen eine Beteiligung (als Startkapital) in Höhe von jeweils 10.000 € (u.U. auch als Sacheinlage oder Arbeitsleistung, in Raten – bitte anfragen !)

Kredit (von privat) an Shambala Land

          gegen Geldzins, je nach Laufzeit und Höhe

bei Eigenkapital:

Zinssatz je nach Kapitalhöhe ca. 4-10% (d.h. ca. 100% mehr wie derzeit marktüblich)

bei aufgenommenen Kredit:

nach Absprache Fremdzinssatz (meist 5-10%) + 2-3%

          gegen Guthaben,

einlösbar inkl. Sachverzinsung von ca. 20%  in Kost, Logis und andere Dienstleistungen von Shambala Land

 

Leihgemeinschaft: zur Unterstützung des gemeinnützigen Vereins Shambala Land e.V. spenden z.B. 30 Personen, 3 Jahre lang jeweils 35.- €, die GLS Bank zahlt dann einen zinslosen Kredit von 37800.- € als Startkapital aus.    (Weitere Infos auf Anfrage)

ab einer bestimmten Höhe des Engagements: Gewährung eines dauerhaften Aufenthaltsrechts

Anmerkung: Einlagen bei Banken und Versicherungen sind NICHT sicher !

Auch kleinere Summen sind möglich.

Die Modalitäten eines Ein- & Ausstiegs werden detailliert und schriftlich festgelegt (weitere Infos auf Anfrage)

Bei Fragen oder eigenen Vorschlägen BITTE MELDEN. Wir finden eine Lösung !

 

Aufbauplan

Phase 1

Vorbereitungen

Aufbau Pioniercamp: Bereitstellung von mobilen Unterkünften (Wohnwagen, Wohnmobile, evtl. Zelte) und sicherem Stauraum (Anhänger), einer Verpflegungsmöglichkeit und der sanitären Versorgung der Pioniere und der Aufbauhelfer

Wegeräumung, Wege- & falls nötig Plateau-Bau (Basis), (evtl. bereits Anlegung des Teichs)

Installation von Wasser, Abwasser, Strom, Beleuchtung,

(Basis-)Beschilderung

Anlegung der Basis für Landwirtschaft/Eigenanbau

Administration: Vorbereitung neue Homepage, Marketing, weitere Finanzierung, ….

Phase 2

Ausbau der wichtigsten Infrastruktur-Bausteine: Spielplatz, Kindergarten, Restaurant/Bar, Einrichtungen für Behinderte, …

Anlegung der Basis für Landwirtschaft/Eigenanbau

Errichtung und/oder Renovierung von festen (z.B. aus Stein) Häusern für Sanitär, Küche, Werkstatt, Aufbewahrung, Gemeinschaft, evtl. bereits Seminar

Administration: neue Homepage, Marketing,

Errichtung der ersten dauerhaften Unterkünfte für Gäste (Häuschen aus Stein, Holz, Lehm, etc.) und/oder Kauf/Bau/Renovierung von mobilen Unterkünften (Wohnwagen, tiny houses, …)

Phase 3

Erweiterung der Angebote für die Gäste: Bikes, Kiosk, …

Kauf und/oder Errichtung und/oder Renovierung von festen (Stein-)häusern für Bewohner, auf dem Gelände oder in der Nähe

Weiterer Ausbau von Landwirtschaft/Garten

Weiterer Ausbau der dauerhaften Unterkünfte für Gäste (und/oder mobile Wohnstätten)

Zeitplan

          Konzeption, Landsuche und evtl. Landkauf oder Vorab-Miete 2015

          Vorbereitung, Landkauf und Phase 1 (Aufbau Pioniercamp): 2016

          Start/Eröffnung: 2017 mit Basisstruktur

          Phase 2: ab Winter 2017

          Phase 3: ab Winter 2018

Abhängig von der Höhe des Investitionskapitals und der Anzahl der Mit-MACHER.

Basis-Infrastruktur:

Benötigte Räumlichkeiten

          Sanitärräumlichkeiten (evtl. vorab mobile WC- & Sanitär-Anhänger)

          Gemeinschaftshaus mit Küche (evtl. vorab Imbiss-Anhänger)

          Unterkünfte für Helfer und Pioniere (Wohnwagen, Wohnmobile, evtl. Jurte, Zelte, …)

          Wege

          Anfahrtsbeschilderung

Benötigte Fahrzeuge (wir bitten um Spenden oder Kredite):

          Geschlossener Anhänger (optimal inkl. Kühlaggregat)

          9 Sitzer Bus (für Transport, und Transfer Flughafen, Ausflüge, …)

          WC- & Sanitär-Anhänger, Imbiss-Anhänger

          Allrad-Fahrzeug

          Traktor

Benötigte Basisausstattung (wir bitten um Geld- und Sachspenden oder Kredite):

          Solaranlage für Stromerzeugung (inkl. Stromspeichersystem)

          Solarthermie für Warmwasser (inkl. isolierte Warmwasser-Speichersysteme)

          Mini-BHKW und  StromAggregat

          Trockentoiletten

          Wasseranschluss, Brunnen, Abwasseranschluss, Bewässerungssystem

          Holzöfen

          Computer, Telefon- & Internetanschluss, SAT-Anlage

          Werkzeug

          Kreissäge, Bohrmaschine, Akkuschrauber, Motorsäge, Sticksäge, Elektrohobel, Schleifer

          Rasenmäher, Motorsäge, Häcksler

          Gartengeräte, Schaufeln, Schubkarren, Sackkarren

          Beschilderung, auch Zufahrt

          Feuerlöscher

          Waschmaschinen, Spülmaschine

          Kochherd (Gas), Solarkocher

 

Aufgabenverteilung

1.    Verwaltung

          Genossenschaft, Verein, Einheiten, Bereiche, Gemeinschaft

          Bürokratie, kaufm. Geschäfts- und Buchführung

          Marketing, Promotion, PR, Netzwerk, Kooperationen

          Einkauf und Verkauf allg., Webshop, Kiosk, …

 

2.    Landwirtschaft

          Garten, Gewächshaus

          Tiere

          Weiterverarbeitung

          Naturschutz

 

3.    Küche

          Bevorratung

          Restaurant, Bar, Café

          Küche, Bäckerei

          Weiterverarbeitung

 

4.    Technik

          Versorgung (Strom, Wasser, Heizung, Kommunikation)

          Entsorgung (Müll, Abwasser, Recycling)

          Fahrzeuge, Gebäude

          Logistik

          Hausbau, Renovierung

          Reparaturen allg.

 

5.    Inklusion

          Organisation

          Betreuung

          Netzwerk

          themenbezogenes Marketing und Funding

 

6.    Bildung, Veranstaltungen

          Seminare, Workshops, Schule, etc.

          Bücherei

          Events allg.

 

7.    Betreuung der Gäste (& Volontäre)

          Freizeit und Unterhaltung

          Sport

          Events

          Club

          Kids, Spielplatz

          Belegungsorganisation

 

8.    Gesundheit & Wellness (optional)

          Yoga

          gesunde Ernährung

          Heilung

          Bewegung, (Sport)

          Thematische Schulung 

Daraus ergibt sich eine angestrebte Mindestgröße der Gemeinschaft von sieben (möglichst ständigen) Mitgliedern, die zusammen arbeiten und leben. Bei gegenseitiger Unterstützung und durch weitere Helfer (auch zeitweise). Besser wären zwischen 10 und 15. Darüber hinaus sollte die Gemeinschaft organisch wachsen. Momentan ist das endgültige Ziel aber nicht mehr als ca. 25. Es ist kein Massenbetrieb geplant und sollte überschaubar bleiben. Bei sehr großem Interesse, wäre es besser mehrere Projekte zu schaffen.

Denkbar ist auch die rechtliche und unternehmerische selbständige Übernahme einzelner Teilbereiche oder verbundener Gewerbe wie z.B.  Restaurant,  Werkstatt,  Kiosk, … . Diese Aktivitäten  sollten bzw. müssen mit dem Gesamtkonzept harmonieren.

Wir erwarten,  zumindest bis das Projekt größtenteils aufgebaut ist, von jedem Beteiligten im Rahmen seiner Möglichkeiten 100% Engagement.

Aufgaben/Tätigkeits-Felder:

          Aufbau (Holz, Mauern, Fließen, Elektro, Sanitär, Garten, Wege, … )

          Buchhaltung: Controlling/Finanzen/Finanzierung

          Behörden (Bauamt, Gewerbeamt, TÜV, WKD, Feuerwehr, Polizei, …)

          Marketing & PR

          Garten & Landwirtschaft

          Hauswirtschaft/Einkauf

          Allg. Hausmeister und technische Betreuung, auch der Fahrzeuge

          Müll & Recycling, Abwasser, Bewässerung

          Betreuung von EDV und Internets

          Empfang, Belegungsorganisation

          Betreuung von Angestellten & Freiwilligen Mitarbeitern

          Betreuung von Gästen, Behinderten, Kindern, Tieren

          Evtl. Krankenhelfer/Pflegerin

          Kiosk, Supermarkt

          Imbiss, Restaurant

          Küche, Bäckerei

          Bar, Club, Kulturzentrum

          Fahrdienste, Shuttle-Service

          Reinigungskräfte

          Animation & Entertainment (Spiele, Kurse, Filmvorführung, Events, …)

          Sport

          Schulung/Seminare/Bildung

          Netzwerkarbeit

          Sicherheit

          Gesundheit & Wellness

 

Freiwilligenhilfe, Voluntourismus

          Möglichkeit der Mitarbeit für Freiwillige und Ehrenamtliche

          Europäischer Freiwilligen-Dienst, Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr

          Möglichkeit für Gäste oder dauerhaft für Aussteiger die Kosten für Standplatz, Wasser, Essen über Mitarbeit zu begleichen

          Mithilfe und/oder Mitarbeit von Behinderten

          Praktika

 

STANDORT

Gesichtspunkte für Standort

          möglichst wenig zerstörte oder vergiftete Natur (mit Bäumen & Wasser)

          finanzierbar

          ländlich ruhig, jedoch noch ohne Schwierigkeiten erreichbar

          klimatisch moderat (mehr potentielle Touristen, Tourismuseinnahmen auch in Nebensaison, geringere Heiz-/Kühlkosten, kaum Winterkleidung, höhere Erträge im Garten, körperlich weniger belastend, …)

          Geeignet für Selbstversorgung (Wasser, gute Böden, … ( Zur Selbstversorgung braucht man 0,2 bis 0,3 Hektar je Person lt. Reader’s Digest Gartenbuch, evtl. auch die Hälfte)

          Geeignet für Tourismus (Grundstücksgröße, Image, vielfältige Sport-& Freizeit- & Kultur- & Ausflugsmöglichkeiten, …)

          Befahrbar und Stellplatztauglich für Wohnmobile

          Rechtlich möglich

 

Portugal – Warum ?

 

Allgemein

 

          viele Gründe, die gegen andere Länder sprechen oder diese ausschließen

          weiteres jahrelanges Suchen ist nicht zielführend, zu zeitaufwendig und nicht gewollt

          das Konzept wird in Portugal begrüßt, da wir dort Arbeitsplätze schaffen und Gäste (inkl. Ausgaben) in die Region bringen

          Aufgeschlossenheit und bereits vorhanden „alternative“ Szene

          rechtlich einfach möglich

          bereits vorhandene Kontakte und konkrete Angebote

Lebensqualität

          kulturelle Nähe

          warmes Klima, nur selten extrem,

          gute Infrastruktur (Flughäfen, Straßen, Ärzte, Hygiene, …)

          relativ hohe Rechtssicherheit und geringe Kriminalitätsrate

          wenig Industrie und Großagrarindustrie mit Pestiziden, GMO

          trotz südlicher Lage noch ausreichend Wasser vorhanden

 

geringere Kosten

          durch die „Krise“ sind dort Land und Gebäude deutlich günstiger erhältlich

          geringere Startkosten, da (auch noch) mit Auto/LKW und „Billigflieger“ erreichbar

          aufgrund milder Winter, weniger Heizkosten und Kapitalaufwand nötig

          günstigere Arbeitskräfte

 

mehr Einnahmen

 

          längere „touristische“ Saison

          sind bereits gut eingeführte touristische Ziele (2012 12,037 Mio. Touristen, 8 % BIP, die meisten davon aus Deutschland, dann Spanien, Großbritannien)

          potentiell hohe Anzahl an Gästen, Interessierten, Freiwilligen

          höherer Grad an Selbstversorgung an Lebensmittel möglich

 

 

FAQ

Warum Gäste/Touristen ?

          Wir benötigen Einnahmen:

  es dauert 1-2 Jahre bis ein höherer Grad an Selbstversorgung bei Lebensmittel erreicht – werden kann, komplett ist das fast nicht möglich

– 100% Selbstversorgung ist nicht möglich

    Wir können in weitaus höheren Ausmaß positiv anregen, aufklären und schulen

    Es ist spannender, Gäste aus aller Welt haben zu dürfen

Warum wollen/müssen wir profitabel sein, obwohl wir einen „antikapitalistischen“ Ansatz verfolgen?

          Wir benötigen Kapital um das Shambala Land aufzubauen, vernünftig auszustatten (auch mit Unterkünften für die Beteiligten) und dem Projekt und den Beteiligten eine nachhaltige und dauerhafte Existenz zu sichern.

          Wir benötigen Geld, um so autark wie möglich zu sein und dann viel weniger Geld zu benötigen (das bedeutet z.B. auch Unabhängigkeit von Kranken- & Rentenkassen)

          Um Gutes tun zu können, u.a. in den Bereichen Behindertenhilfe, Natur-& Tierschutz und um Bedürftigen helfen zu können.

          Um mit Aufklärung bzw. über Schulungen möglichst viel Positives in der Welt bewirken zu können.

          Das „kapitalistische“ System lässt einen nicht in Ruhe. Z.B. sind Grund- & Immobiliensteuern weiter zu zahlen; Vorschriften, Auflagen und Abgaben sind ohne Geld nicht erfüllbar.

          Eine 100% Selbstversorgung ist nicht möglich

          Für jeden Beteiligten muss ein ausreichend hohes „Einkommen“ gewährleistet sein. (auch um Gesellschafteranteile erwerben zu können)

Warum Inklusion ?

          Es besteht ein sehr geringes Angebot auf dem Markt, also moralische und finanzielle Gründe

Warum keine Ausrichtung an einer bestimmten spirituellen Richtung ?

          Wir wollen weder dogmatisch sein,  noch diesbezüglich etwas vorschreiben

Ausrichtung, Entscheidungsfindung

          Die Ausrichtung und Entscheidungen erfolgen auf Grundlage der schriftlichen Konzeption. Entscheidungen sollten sach- und zielorientiert falls möglich und zeitlich machbar im Konsens erfolgen. Bei weiterer Uneinigkeit entscheidet der jeweilige Vorstand nach Anhörung der Beteiligten und sorgfältiger Abwägung (falls möglich im Sinne der Mehrheit).

 

AKTUELLES

Haben

Facebook: über 600.000 potentielle Reichweite

Google: unter Shambala Land Projekt und Shambala Land jeweils erste Seiten mehrfache Listung

Bald zwanzig Interessierte, die vor Ort mitmachen wollen.

Viele gute Kontakte, potentielle Helfer und Kunden/Gäste.

Eine Kalkulation, die sehr vielversprechend ist.

 

Soll (die Haupthürden)

          weitere Mit-MACHER, die auch dieselben Ziele AKTIV und dauerhaft verfolgen. Es zeigt sich (auch bei anderen Projekten), dass es nicht leicht ist, Mit-Macher zu finden, die auch die im Wesentlichen  gleichen Ideen teilen und sich auf EIN Konzept einigen können. Es gibt sehr viel verschiedene Vorstellungen, manche sind auch gut, manche unrealistisch, doch ohne Einigung auf ein einheitliches und realistisches Konzept, ist die Gefahr des Scheiterns zu groß.

          mehr Startkapital, – die meisten Interessenten verfügen über kein nennenswertes finanzielles Kapital, das verzögert und erschwert vor allem in der Anfangszeit das Projekt enorm.

Wichtige Anmerkungen:

          Dieses Konzept ist sicher noch nicht perfekt und wird regelmäßig überarbeitet und aktualisiert. Wir bitten etwaige Schreib- und Grammatikfehler und unschönen Formulierungen zu verzeihen

          Wir sind an Anregungen und konstruktiver Kritik sehr interessiert. Bei ernsthaftem Interesse an einem Einstieg, bitten wir um eine möglichste genaue Mitteilung der eigenen Vorstellungen. Danke.

 

Weitere Informationen unter:

https://www.facebook.com/ShambalaLandProject

https://www.facebook.com/Shambala-LandeV

https://www.facebook.com/pages/Shambala-Land/339095379521032

https://www.facebook.com/groups/499858753388008/

http://www.shambala-land.com

http://www.shambala-land-ev.de/


Kontakt: info@shambala-land.com

Spendenkonto:    Shambala Land e.V., GLS Bank, BLZ 430 609 67, KTO 702 715 43 00,  IBAN:  DE04 4306 0967 7027 1543 00    BIC: GENODEM1GLS (Bochum)

Die GLS Bank ist die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt.  www.gls.de

 

MACH MIT … beim Aufbau einer friedlichen-freundlichen-fröhlichen Gemeinschaft  !